Die Montessori-Pädagogik ist
Es geht um die Freude der Kinder und Jugendlichen am selbstständigen Lernen und um die Fähigkeit der Kindern und Jugendlichen, "ihren" Weg in unserer Leistungsgesellschaft mit Ich-Stärke und Gemeinschaftssinn zu gehen.
Die Wirtschaft fordert heute viel von den jungen Menschen:
Pisa, überfüllte Schulklassen, Frontalunterricht - unser Schulsystem schreit nach Reformen. Montessoris Ziel war es, die ganze Persönlichkeit des Kindes zu entwickeln. Sie setzt dabei auf Beobachtung, individuelle Freiheit und eine vorbereitete Umgebung. Die Grundpinzipien und ihre verschiedenen praktischen Ausführungen mit Kindern sind bereits graduell Teil unseres Erziehungssystems. Kindergärten benutzen Möbel in Kindergröße und didaktisches Material, was zuerst von Montessori eingeführt wurde. Konzepte wie individualisiertes Lernen, Familienklassen, Team-Teaching und offene Klassenzimmer reflektieren ihre frühen Einsichten. Heutige Eltern wollen sich sicher fühlen, ihre Kinder in einer Umgebung zu lassen, die für deren akademische, soziale und emotionale Belange sorgt.
Eine Montessori-Umgebung trifft alle diese Bedürfnisse, aber sie lehrt die Kinder auch eine "Ich kann es tun"-Einstellung, die ihnen ihren künftigen Erfolg in allen Lebenslagen sichert.
Montessori-Kinder sind ungewöhnlich anpassungsfähig. Sie haben gelernt sowohl selbstständig als auch in Gruppen zu arbeiten. Da sie bereits sehr früh (ab dem Besuch eines Montessori-Kinderh mit einem Jahr) ermuntert werden, Entscheidungen zu treffen, gehören diese Kinder zu den Problemlösern, die eigenständig auswählen und ihre Zeit gut selbst managen können. Sie werden von Anfang an ermutigt, Ideen auszutauschen und ihre Arbeit frei mit anderen zu diskutieren. So besitzen Montessori-Kinder gute Kommunikationsfähigkeiten, die ihnen den Weg in neue Gegebenheiten erleichtern.
Kinder, die nach dem Besuch der Montessori-Grundschule auf eine Regelschule wechseln, haben in der Regel keine Probleme, sich auf die neuen Gegebenheiten einzustellen. Sie fallen vielmehr durch eine gute Sozialkompetenz und große Selbstständigkeit auf.
Die Angewohnheiten und Fähigkeiten, die das Kind im Montessori-Kinderhaus und im Montessori-Klassenzimmer entwickelt, sind für ein Leben lang gut. Sie helfen ihm effektiver zu arbeiten, vorsichtiger zu beobachten und sich besser zu konzentrieren, egal wohin es geht. Wenn es sich in einer stimulierenden Umgebung befindet, egal ob zuhause oder in der Schule, geht seine Selbsterziehung weiter.
Die beste Voraussetzung für künftigen Erfolg ist, sich selbst einschätzen zu können – das haben Forschungsergebnisse bestätigt.
Die Montessori-Pädagogik